, Volume 158, Issue 10, pp 976-986

Asthmakontrolle

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Zusammenfassung

Im vorliegenden Beitrag wird das in den internationalen Leitlinien eingeführte Konzept der Asthmakontrolle zur Steuerung der Langzeittherapie vorgestellt, das eine Behandlung gemäß Stufenplan je nach Grad der Asthmakontrolle vorsieht. Zur Beurteilung Letzterer stehen einfache, inzwischen auch für das Kindesalter validierte, kurze Fragebögen wie der Asthmakontrolltest zur Verfügung. Inhalative Kortikosteroide (ICS) sind weiterhin als Basis der antiinflammatorischen Therapie anzusehen. Kinder mit unzureichend kontrolliertem Asthma unter einer Monotherapie mit sicher dosierten ICS können gleichzeitig mit einem lang wirksamen inhalativen β2-Sympathomimetikum behandelt werden. Dabei gibt es Gründe, festen Wirkstoffkombinationen aus Gründen der Compliance den Vorzug zu geben, ihre Art und Dosierung müssen jedoch regelmäßig an die Asthmakontrolle angepasst werden, um eine langfristige Übertherapie zu vermeiden.

Abstract

The current article presents the concept of asthma control introduced in national and international guidelines, which envisages treatment according to a step-wise plan depending on the degree of asthma control. To assess the latter, short and simple questionnaires, such as the Asthma Control Test, are available and also validated for use in children. Inhaled corticosteroids (ICS) are still considered the basis of antiinflammatory therapy. Children with poorly controlled asthma under monotherapy with safely dosed ICS may be treated concurrently with a long-acting inhaled β2-agonist. In this context, fixed combinations of active substances should be preferred for reasons of compliance, while type and quantity should be adjusted to asthma control regularly in order to avoid long-term overtreatment.

Ein Konsensusstatement
M. Gappa und A. Schuster haben zu gleichen Teilen zum Konzept und zur Umsetzung des Manuskriptes beigetragen.
Zum Beitrag
Bitte beachten Sie, dass es sich bei diesem Beitrag um die korrigierte Fassung des zurückgezogenen Artikels DOI: 10.1007/s00112-010-2230-4, Monatsschr Kinderheilkd 2010 • 158:878–888, Ausgabe 09/2010 handelt.