Der Internist

, Volume 41, Issue 4, pp 338–343

Arzneimittelinteraktionen: Neue Mechanismen und klinische Relevanz

Authors

  • A. Paneitz
    • Institut für Pharmakologie, Ernst-Moritz-Arndt-Universität, Greifswald
  • K. Meissner
    • Institut für Pharmakologie, Ernst-Moritz-Arndt-Universität, Greifswald
  • H. K. Kroemer
    • Institut für Pharmakologie, Ernst-Moritz-Arndt-Universität, Greifswald
Übersicht

DOI: 10.1007/s001080050515

Cite this article as:
Paneitz, A., Meissner, K. & Kroemer, H. Internist (2000) 41: 338. doi:10.1007/s001080050515

Zum Thema

Die klinische Relevanz von Arzneimittelinteraktionen zeigt sich besonders in der internistischen Praxis, wo ein hoher Anteil der Patienten mehr als ein Arzneimittel gleichzeitig verordnet bekommt. Der vorliegende Artikel beschreibt zwei wesentliche Mechanismen, die bei dem Auftreten von Arzneimittelinteraktionen eine Rolle spielen können.

Besondere Bedeutung für die Praxis haben zum einen die metabolischen Wechselwirkungen, die immer dann auftreten, wenn sich zwei gleichzeitig gegebene Arzneimittel in ihrem Stoffwechsel gegenseitig beeinflussen. Daneben soll auf die erst seit jüngerer Zeit bekannte Rolle von Transportern (P-Glykoprotein), die insbesondere die Resorption von Arzneimitteln beeinflussen können, eingegangen werden. Ziel dieser Übersicht ist es, die klinische Relevanz von Arzneistoffinteraktionen zu unterstreichen und vor dem Hintergrund neuer Erkenntnisse die Vorhersagbarkeit von Interaktionen zu verbessern und damit die Therapiesicherheit zu erhöhen.

Schlüsselwörter Arzneimittelinteraktionen Cytochrom-P450 Transporter

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