Der Internist

, Volume 39, Issue 12, pp 1246–1252

Das nephrotische Syndrom

  • S. R. Orth
  • E. Ritz
Übersicht

DOI: 10.1007/s001080050297

Cite this article as:
Orth, S. & Ritz, E. Internist (1998) 39: 1246. doi:10.1007/s001080050297

Zum Thema

Häufigste Ursache der nephrotischen Proteinurie ist die diabetische Nephropathie, weitere Ursachen sind primäre Glomerulonephritiden, die fokal-segmentale Glomerulosklerose und im Kindesalter die „Mininal change” Glomerulopathie. Die Folgen der nephrotischen Proteinurie sind Ödembildung, thrombembolische Komplikationen und Hyperlipidämie mit den entsprechenden vaskulären Risiken.

Die therapeutischen Konsequenzen orientieren sich an der klinischen Symptomatik. Zur Immunsuppression können je nach zugrundeliegender Nierenerkrankung Kortikosteroide mit oder ohne Antimetabolite/Alkylantien/Cyclosporin A eingesetzt werden.Klinik und gegenwärtiger Stand der Behandlung der nephrotischen Proteinurie werden in dieser Arbeit praxisbezogen erläutert.

Schlüsselwörter Nephrotisches SyndromProteinurieGlomerulonephritisNiereninsuffizienz

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1998

Authors and Affiliations

  • S. R. Orth
    • 1
  • E. Ritz
    • 1
  1. 1.Sektion Nephrologie, Medizinische Klinik der Ruprecht-Karls-Universität, HeidelbergXX