, Volume 55, Issue 4, pp 455-459
Date: 21 Mar 2014

Rezidivierende Clostridium-difficile-Infektion

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Originalliteratur

Van Nood E, Vrieze A, Nieuwdorp M et al. (2013) Duodenal infusion of donor feces for recurrent Clostridium difficile. N Engl J Med 368:407–415

Die primäre Antibiotikatherapie von Clostridium-difficile-Infektionen, meist mit Vancomycin, führt bei 15–26 % der Patienten nicht zu einer dauerhaften Heilung. Die rezidivierenden C.-difficile-Infektionen sind bislang extrem schlecht zu therapieren, da die Effektivität der Vancomycin-Gabe mit der Anzahl der Infektionsrezidive abnimmt. Die duodenale Infusion von Fäzes Gesunder ist bei mehr als 300 Fällen als effektive Therapie beschrieben. Allerdings gibt es hierzu bislang keine randomisierten Studien, sodass eine Empfehlung dieser „unappetitlichen“ Therapie bislang nicht erfolgen konnte. Ziel der nachfolgend vorgestellten 3-armigen Studie war es, die Überlegenheit einer zusätzlichen duodenalen Fäzesinfusion zur Antibiotikatherapie mit bzw. ohne Darmspülung zu verifizieren.

Zusammenfassung der Studie

S. Nitschmann, Werl-Westönnen