, Volume 55, Issue 1, pp 103-106
Date: 09 Jan 2014

Medikamentenabgebende Koronarstents

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Originalliteratur

Stefanini GG, Holmes DR (2013) Drug-eluting coronary-artery stents. N Engl J Med 368:254–265

Die 1977 von Grüntzig eingeführten perkutanen Koronarinterventionen haben sich zu dem am häufigsten durchgeführten therapeutischen Verfahren entwickelt, wobei die Einführung koronarer Stents zu einem Anstieg der Sicherheit und Effektivität geführt hat. Medikamentenabgebende Stents [“drug-eluting stents“ (DES)] wurden zunächst begeistert eingesetzt, da das Risiko einer Restenose reduziert sein sollte, dann aber zunehmend kritisch bewertet, da die Sterblichkeit und das Myokardinfarktrisiko mit dem der „bare metal stents“ (BMS) vergleichbar sei, bei erhöhtem Risiko durch die erforderliche Langzeitantikoagulation. Hierdurch wurde die Forschung weiter intensiviert, sodass unterschiedliche Stents mit unterschiedlichen Plattformen entwickelt wurden.

Die im Folgenden vorgestellte Arbeit gibt eine Übersicht über die Evidenz randomisierter Studien und leitet die daraus resultierenden Indi