, Volume 54, Issue 1, pp 118-120
Date: 20 Dec 2012

Rivaroxaban bei Patienten mit akutem Koronarsyndrom

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Originalliteratur

Mega JL, Baunwald E, Wiviott SD et al.; ATLAS ACS 2-TIMI 51 Investigators (2012) Rivaroxaban in Patients with a Recent Acute Coronary Syndrome. N Engl J Med 366:9–19

Ursache eines akuten Koronarsyndroms (ACS) ist die akute Thrombosierung bei bestehender Koronararteriosklerose. In der Therapie spielen Antikoagulanzien eine große Rolle. Das Outcome der Patienten wird durch die Gabe von Vitamin-K-Antagonisten oder auch den Faktor-IIa-Inhibitor Ximelagatran verbessert, wobei dieser hepatotoxisch ist. Die Vitamin-K-Therapie ist dagegen durch schlechte Steuerbarkeit, Nahrungsmittel- und Medikamenteninteraktionen sowie dauerhafte Gerinnungskontrollen limitiert. Da Faktor Xa eine zentrale Rolle bei der Entstehung von Thromben spielt, liegt es nahe, Faktor-Xa-Inhibitoren für die Behandlung des ACS einzusetzen. Ziel der im Folgenden vorgestellten Studie war es zu überprüfen, ob die Therapie mit dem Faktor-Xa-Inhibitor Rivaroxaban das Outcome der Patienten mit ACS verbessert.

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