, Volume 47, Issue 4, pp 441-442

Erhöhtes Pneumonierisiko durch gastrale Säurereduktion

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(sn) Gastrointestinale Symptome wie Dyspepsie oder Sodbrennen sind häufig: etwa 5% der Gesamtbevölkerung konsultieren aufgrund dieser Symptome einen Arzt. Die gängige Therapie von Refluxerkrankung und gastroduodenalen Ulzera besteht in der Gabe von Protonenpumpeninhibitoren. Hierdurch steigt der pH-Wert des Magens an und das Risiko einer vermehrten Besiedlung des oberen Gastrointestinaltrakts mit pathogenen Keimen nimmt zu. Inwieweit die Zahl der Infektionen zunimmt, ist unklar. Ziel der Teiluntersuchung des IPCIP (Integrated Primary Care Information Project) war es, den Zusammenhang zwischen gastraler Säurereduktion und einem erhöhten Pneumonierisiko zu untersuchen.

Originalliteratur

Laheij RJF, Sturkenboom MCJM, Hassing RJ et al. (2004) Risk of community-acquired pneumonia and use of gastric acid-suppressive drugs. JAMA 292: 1955–1960

Zusammenfassung der Studie

S.NitschmannStuttgart

Studiendesign

Eine in eine populationsbasierte Kohortenstudie eingebettete Fallkontrollstudie an 364.683 Pat