Der Internist

, Volume 46, Issue 10, pp 1076–1086

Klinische Pharmakologie der Schmerzmittel

Chancen und Risiken

Authors

    • Institut für experimentelle und klinische PharmakologieUniversität Graz
    • Institut für experimentelle und klinische Pharmakologie
Schwerpunkt: Schmerztherapie

DOI: 10.1007/s00108-005-1465-y

Cite this article as:
Beubler, E. Internist (2005) 46: 1076. doi:10.1007/s00108-005-1465-y

Zusammenfassung

Obwohl zahlreiche Pharmaka für die Schmerzbehandlung zur Verfügung stehen, erfährt die Mehrzahl der Schmerzpatienten wegen falscher Auswahl oder falscher Anwendung der Analgetika keine ausreichende Linderung. Die Wahl des Analgetikums wird durch die Art und den Grad der Schmerzen bestimmt. Nichtopioide inklusive COX-2-Hemmer werden ausführlich bewertet. Wenn mit Nichtopioiden keine Schmerzfreiheit erreicht werden kann, sollen auch bei Nichttumorschmerzen morphinartige Analgetika eingesetzt werden. Ihre Vorteile sind die hervorragende Wirksamkeit bei guter Verträglichkeit. Ärzte und Pflegepersonal scheuen sich immer noch vor der Anwendung von morphinartigen Analgetika, da sie Atemdepression und Abhängigkeitsentwicklung bei Weitem überschätzen.

Schlüsselwörter

NichtopioidanalgetikaCOX-2-HemmerOpioideSchmerztherapie

Clinical pharmacology of analgesics: outlook and risks

Abstract

Despite many drugs are available for pain treatment, many patients are still suffering because of wrong choice or wrong use of analgesics. Both are determined by the degree and the nature of pain to be treated. Non-opioid drugs, especially COX-2-inhibitors are extensively evaluated. If treatment with these drugs is not sufficient, opioids have to be used. Their efficiency is outstanding and their side effects are appropriate. However, doctors and nurses are still reluctant to use opioids because of overestimation of respiratory depression and addiction.

Keywords

Non-opioid analgesicsCOX-2-inhibitorsOpioidsPain treatment

Copyright information

© Springer Medizin Verlag 2005