Der Internist

, Volume 43, Issue 7, pp 847–851

Inhalative Noxen in der Umweltmedizin Partikel, Dieselmotoremissionen und Passivrauch

Partikel, Dieselmotoremissionen und Passivrauch
  • D. Nowak
Schwerpunkt: Umweltmedizin

DOI: 10.1007/s00108-002-0638-1

Cite this article as:
Nowak, D. Internist (2002) 43: 847. doi:10.1007/s00108-002-0638-1

Zum Thema

Die Lunge ist mit ihrer inneren Oberfläche von ca. 100 m2 und einem Luftumsatz von 10.000 bis 20.000 l pro Tag gegenüber potenziellen Schadstoffen aus dem Umweltbereich stärker exponiert als jedes andere Organ. Die Lunge ist

1. neben der Haut und dem Gastrointestinaltrakt ein wichtiges Resorptionsorgan für aerogene Noxen, die in Umweltkonzentrationen selbst keine relevante pulmonale Toxizität aufweisen (z. B. Pentachlorphenol),

2. Mediatororgan für inhalative Agenzien, die in der Lunge Anlass zu metabolischen Prozessen, z. B. inflammatorischer Art, geben, die ihrerseits nicht primär die Lunge, sondern andere Organsysteme wie das Herz-Kreislauf-System, advers beeinflussen können (z. B. ultrafeine Partikel, Passivrauch),

3. direktes Zielorgan für die Wirkung inhalativer Umweltnoxen (z. B. Passivrauch).

Der vorliegende Artikel beschränkt sich vorrangig auf den 2. und 3. Komplex.

Schlüsselwörter InhalationToxikologieSchwebstaubSchwefeldioxidLuftverschmutzung

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2002

Authors and Affiliations

  • D. Nowak
    • 1
  1. 1.Institut und Poliklinik für Arbeits- und Umweltmedizin, Ludwig-Maximilians-Universität MünchenDE