HNO
, Volume 53, Issue 7, pp 600-601

Magnetisches Drug-Targeting

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In diesem Heft der HNO erscheint der Artikel „Magnetisches Drug-Targeting — ein neuer Ansatz in der lokoregionären Tumortherapie mit Chemotherapeutika, tierexperimentelle Untersuchungen“ von Alexiou et al. Die Autoren beschreiben die intraarterielle Applikation des Chemotherapeutikums Mitoxantron in einem Kaninchenmodell. Die Besonderheit besteht in der Kopplung des Mitoxantrons an Ferrofluide mit dem Ziel des sog. magnetischen Drug-Targeting (MDT). Entsprechend stehen Bioverfügbarkeitsstudien im Zentrum der Untersuchung.

Zunächst wird die Tumor- und Gewebsverteilung von 123J-markierten Ferrofluiden als auch die von systemisch appliziertem radioaktivem 59Fe dargestellt. HPLC-Untersuchungen dienen zur Bestimmung der Mitoxantronkonzentration in unterschiedlichen Geweben einschließlich des Tumors. Durch die Kopplung von Mitoxantron an magnetische Ferrofluide und die Verwendung eines externen Magnetfeldes werden im und um den Tumor hohe Wirkstoffkonzentrationen erzielt, während die Dosierun ...