HNO
, Volume 52, Issue 1, pp 77-89
Date: 18 Nov 2003

Magnetresonanzangiographie im Kopf-Hals-Bereich

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Zusammenfassung

Die Magnetresonanzangiographie (MRA) ist eine nichtinvasive Methode zur Gefäßdiagnostik mittels Kernresonanzverfahren. Es sind native und kontrastmittelunterstützte Verfahren nutzbar. Die in der MRA verwendeten Kontrastmittel (KM) unterscheiden sich prinzipiell von den Röntgenkontrastmitteln. Sie können auch bei Überfunktionen der Schilddrüse und Niereninsuffizienz eingesetzt werden. Insbesondere die kontrastmittelunterstützten Verfahren sind zur Diagnostik hypervaskularisierter Raumforderungen des Kopf-Hals-Bereiches geeignet und liefern der digitalen Subtraktionsangiographie (DSA) vergleichbare Aufnahmen. Durch die ständige Weiterentwicklung der MR-Technik wird das Einsatzspektrum der MRA im Kopf-Hals-Bereich breiter werden und die klassische DSA in Zukunft lediglich Problemfällen bzw. der präoperativen Embolisation vorbehalten sein.

Abstract

Magnetic resonance angiography is a noninvasive method in vascular imaging using non-contrast-enhanced and contrast-enhanced techniques. The contrast media used in contrast-enhanced magnetic resonance angiography are different from the X-ray contrast media and do not affect the thyroid gland or renal function. In detecting hypervascularized lesions in the head and neck, contrast-enhanced magnetic resonance angiography is the method of choice, which provides an acceptable quality in comparison to digital subtraction angiography. Future developments in magnetic resonance imaging techniques will cause a wider use of magnetic resonance angiography, especially in head and neck imaging. Digital subtraction angiography should therefore only be used in problem cases and for preoperative embolization.

Diese im November 2003 korrigierte Version weicht im Bereich der CME-Fragen von der bereits am 18. November 2003 online publizierten Version ab.