, Volume 58, Issue 11, pp 952-958
Date: 11 Oct 2007

Praktische Konsequenzen durch den Nachweis von MRSA in chronischen Wunden

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Zusammenfassung

In den letzten Jahren wird zunehmend über eine Häufung von dermatologischen Patienten mit chronischen Wunden und dem Nachweis von sog. Problemkeimen wie dem Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus (MRSA) berichtet. Auch wenn bislang nicht eindeutig geklärt werden konnte, ob die bakterielle Kontamination mit MRSA tatsächlich einen die Wundheilung verzögernden eigenständigen Effekt hat, sind sowohl die logistischen als auch therapeutischen Konsequenzen, die sich aus dem Nachweis von MRSA ergeben, für den Patienten und die behandelnde medizinische Institution erheblich. In diesem Übersichtsbeitrag werden die praktischen Konsequenzen und insbesondere die Therapieoptionen, die bei dem Nachweis von MRSA bei Patienten mit chronischen Wunden sinnvoll sind, dargestellt.

Abstract

In the last years increasing of numbers dermatologic patients with chronic wounds and problem bacteria such as methicillin-resistant Staphylococcus aureus (MRSA) have been reported. Even though it is still unclear if bacterial contamination with MRSA independently interferes with wound healing, both the logistic and therapeutic consequences of identifying MRSA are considerable for the patient and the treatment facility. In this review the practical consequences and the therapy options associated with the identification of MRSA in patients with chronic wounds are considered.