Aus-, Fort- und Weiter bildung in der Palliativversorgung

Ein Überblick
Leitthema: Palliative Versorgung in Deutschland

DOI: 10.1007/s00103-006-0076-7

Cite this article as:
Lang, K., Puhlmann, K. & Falckenberg, M. Bundesgesundheitsbl. (2006) 49: 1149. doi:10.1007/s00103-006-0076-7

Zusammenfassung

Die zunehmende Etablierung palliativmedizinischer und hospizlicher Einrichtungen mit ihrem kontinuierlich bestehenden Fortbildungsbedarf, die Einrichtung der ärztlichen Zusatzbezeichnung Palliativmedizin und die Integration palliativmedizinischer Module in ärztliche und pflegerische Ausbildungsgänge erforderten in den letzten Jahren die verstärkte Entwicklung entsprechender Qualifizierungskonzepte. Bereits in den 1990er-Jahren wurden für fast alle beteiligten Berufsgruppen und für Ehrenamtliche Lernziel- und Gegenstandskataloge formuliert, die einen breiten Konsens verzeichnen. Auf Gesetzesebene schlugen sich diese Entwicklungen in der Novellierung der ärztlichen Musterweiterbildungsordnung im Jahr 2003 und in dem 2004 in Kraft getretenen Gesundheits- und Krankenpflegegesetz, in dem Palliativpflege als ausdrückliches Ausbildungsziel definiert wird, nieder. Diese Aus- bzw. Weiterbildungsordnungen haben im Verbund mit den bestehenden Gegenstandskatalogen zuletzt die Veröffentlichung von Lehrmanualen stimuliert, mit deren Hilfe palliativmedizinische Lehreinheiten ökonomisch und qualitätsgesichert gestaltet werden können. Der vorliegende Beitrag gibt einen Überblick über die Entwicklung und den aktuellen Stand palliativmedizinischer Aus-, Fort- und Weiterbildungskonzepte in der Bundesrepublik.

Schlüsselwörter

Palliativmedizin Palliative Care Aus-, Fort- und Weiterbildung Curricula 

Education in palliative care. An overview

Abstract

In recent years, the development of new educational concepts in palliative care was necessary due to (1) the growing num ber of institutions providing palliative care, (2) the introduction of the supplementary term palliative medicine and (3) the integration of palliative care modules in other educational programs in medicine and nursing. Already in the 1990s, dedicated professional societies devised learning target and objective catalogues that are widely acknowledged. In German law, these developments became visible with the introduction of the medical degree ‘palliative medicine-in 2003 as well in the nursing law of 2004, where palliative care became part of all nursing education. Together with the existing objective catalogues, these laws stimulated recent publication activities of training manuals, which allow efficient and high quality teaching in palliative care. This paper gives an overview on the development and the current situation of education and training in palliative care in the Federal Republic of Germany.

Keywords

palliative medicine palliative care education training curricula 

Copyright information

© Springer Medizin Verlag 2006

Authors and Affiliations

  1. 1.Psychotherapeutische PraxisMünchenBRD
  2. 2.Hamburger Hospiz im HelenenstiftHamburgBRD
  3. 3.Schmerzambulanz Alten EichenHamburgBRD
  4. 4.Psychotherapeutische PraxisMünchenBRD

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