Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz

, Volume 47, Issue 3, pp 219–226

Was isst du?

Ein Verzehrshäufigkeitsfragebogen für Kinder und Jugendliche

Authors

    • Robert Koch-Institut
    • Robert Koch-Institut
  • M. Burger
    • Robert Koch-Institut
Leitthema: Kinder und Ernährung

DOI: 10.1007/s00103-003-0794-z

Cite this article as:
Mensink, G.B.M. & Burger, M. Bundesgesundheitsbl - Gesundheitsforsch - Gesundheitsschutz (2004) 47: 219. doi:10.1007/s00103-003-0794-z

Zusammenfassung

In dem im Mai 2003 gestarteten Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KiGGS) sollen in einem Zeitraum von 3 Jahren etwa 18.000 repräsentativ ausgewählte Kinder und Jugendliche hinsichtlich ihrer Gesundheit untersucht und befragt werden. Da die Ernährung einen wesentlichen Einfluss auf die Gesundheit hat, werden verschiedene Aspekte wie das Stillverhalten der Mutter, das Ernährungsverhalten und eventuelle Essstörungen ermittelt. Neben einigen spezifischen Fragen zum Ernährungsverhalten in allgemeinen Gesundheitsfragebögen werden die Verzehrshäufigkeiten und Portionsmengen der wichtigsten Lebensmittelgruppen mit einem neu entwickelten Ernährungsfragebogen erfasst. Dieser Fragebogen wird vorgestellt, und seine Vor- und Nachteile werden im Vergleich zu anderen Ernährungserhebungsmethoden diskutiert.

Schlüsselwörter

ErnährungserhebungKinderJugendlicheSurveyVerzehrshäufigkeit

What do you eat? Food frequency questionnaire for children and adolescents

Abstract

In the German Health Survey for Children and Adolescents (KiGGS), which started in May 2003, about 18,000 representatively chosen children and adolescents will be physically examined and interviewed about their health during a period of 3 years. Since nutrition is a main determinant of health, several aspects such as breastfeeding by the mother, dietary behavior, and eating disorders will be determined. In addition to some specific nutrition questions in the general health questionnaire, consumption frequency and portion sizes of the main food groups will be assessed with a newly developed questionnaire. This questionnaire is presented and its advantages and disadvantages are discussed.

Keywords

Dietary assessmentChildrenAdolescentsSurveyFood frequency

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2004