, Volume 59, Issue 6, pp 564-565
Date: 11 Jun 2010

Frühzeitige Epiduralanästhesie in der Geburtshilfe

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Wang FP, Shen X, Guo X et al (2009) Epidural analgesia in the latent phase of labor and the risk of cesarean delivery: a five-year randomized controlled trial. Anesthesiology 111:871–880

Fragestellung

Erhöht eine frühzeitige geburtshilfliche patientenkontrollierte Epiduralanästhesie bei einer Muttermund- (MM-)Weite von ≥1 cm das Risiko einer Schnittentbindung bzw. verlängert sie den Geburtsverlauf?

Hintergrund

In der Geburtshilfe wird die Epiduralanalgesie (PDA) im Vergleich zu systemischen Verfahren aufgrund ihrer Steuerbarkeit und Effektivität als Analgesieverfahren der ersten Wahl betrachtet [1]. Der optimale Anlagezeitpunkt ist jedoch immer noch Gegenstand kontroverser Diskussionen. Bisher konnten verschiedene Studien zeigen, dass die geburtshilfliche PDA nicht zur einer höheren Sectiorate führt, wenn sie bei einer MM-Weite von mehr als 4–5 cm begonnen wird [5]. Die hier vorgestellte monozentrische Studie von Wang et al. sollte an