, Volume 58, Issue 7, pp 661-662
Date: 15 Jul 2009

Perioperative Myokardschäden bei nichtkardiochirurgischen Patienten

This is an excerpt from the content

Pro Jahr werden weltweit über 230 Mio. größere chirurgische Eingriffe durchgeführt [13]. Die 30-Tage-Sterblichkeit bei nichtherzchirurgischen Operationen mit mittlerem bis hohem Operationsrisiko kann dabei bei entsprechendem kardialen Patientenrisiko höher als 5% liegen [4, 8].

Angesichts einer überalterten Gesellschaft werden diese Zahlen noch weiter ansteigen. So ist es kein Wunder, dass das diesmalige Leitthema „Perioperative Myokardschäden bei nichtherzchirurgischen Eingriffen“ quasi ein Dauerbrenner in der Anästhesie bleibt [11]. Unterstrichen wird die herausragende Aktualität des Themas auch dadurch, dass ein weiterer Übersichtsartikel zeitgleich in Circulation erscheint [6].

Ging man bis in die frühen 90er Jahre davon aus, dass der „peak“ myokardialer Infarkte erst 72 h postoperativ zu verzeichnen war [9, 12], änderte sich das Bild rasch nach Einführung der Bestimmung myokardialer Troponine, der sensitivsten und spezifischsten Marker eines myokardialen Zellschadens [5]. So wiesen ...