, Volume 54, Issue 10, pp 955-956

Permissive Anämie bei Patienten mit akutem Koronarsyndrom

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Herz-Kreislauf-Erkrankungen und insbesondere das akute Koronarsyndrom rangieren in der Liste der häufigsten Todesursachen in Deutschland nach wie vor an erster Stelle. Entscheidend für die Prognose der betroffenen Patienten ist der konsequente Beginn der Therapie in der Prähospitalphase. In ihrem Leitartikel [7] fassen Schiff, Arntz und Böttiger die theoretischen Grundlagen für die rationale und dadurch maximal effektive Initialtherapie des akuten Koronarsyndroms ausführlich zusammen.

Nach wie vor wird in diesem Zusammenhang die Frage der Toleranz bzw. Therapie von Anämie bei Patienten mit akutem Koronarsyndrom kontrovers diskutiert. Das Problem stellt sich in der Regel bereits kurze Zeit nach Ankunft in der Klinik: Je nach Untersuchung waren bis zu 44% [9] der Patienten zu diesem Zeitpunkt bereits anämisch (Hämatokrit, HKT <39%; Hämoglobin- (Hb-)Konzentration <13 g/dl). Durch Blutabnahmen, Herzkatheteruntersuchungen, okkulte Blutungen nach Fibrinolysetherapie und Thrombozytenaggregatio ...