, Volume 189, Issue 2, pp 161-162
Date: 21 Dec 2012

Karzinom des Ösophagus und des gastroösophagealen Übergangs

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Originalpublikation

Hagen P van, Hulshof MCCM, Lanschot JJB van et al (2012) Preoperative chemoradiotherapy for esophageal or junctional cancer. N Engl J Med 366:2074–2084

Hintergrund

Der Stellenwert der neoadjuvanten Chemoradiotherapie im Behandlungskonzept des lokoregional fortgeschrittenen Ösophaguskarzinoms scheint immer noch nicht abschließend definiert zu sein. In der CROSS-II-Studie [1] wurde deshalb die Radiochemotherapie, gefolgt von der Operation, mit der alleinigen Operation in dieser Patientengruppe verglichen.

Patienten und Methodik

Die Studiengruppe führte eine multizentrische randomisierte Phase-III-Studie bei Patienten mit einem resektablen Karzinom des Ösophagus bzw. des gastroösophagealen Übergangs der klinischen Stadien T1N1 oder T2/3N0–1 (jeweils M0) durch. An Tag 1, 8, 15, 22 und 29 der Radiotherapie wurden Carboplatin (AUC= 2) und Paclitaxel (50 mg/m2 KOF) intravenös appliziert. Die Bestrahlung begann mit Tag 1 des ersten Chemotherapiekurses in einer Fraktionierung vo