, Volume 188, Issue 3 Supplement, pp 312-315
Date: 22 Aug 2012

Die Rolle der Strahlentherapie bei der Induktion von Antitumor-Immunantworten

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Einleitung

Ziel einer effektiven Tumortherapie ist es, sowohl das Wachstum des Primärtumors zu kontrollieren, als auch langanhaltende und spezifische Antitumor-Immunantworten gegen den Primärtumor, Rezidive und Metastasen zu induzieren. An der Eliminierung von Tumor- sowie bakteriell und viral infizierten Zellen sind im Wesentlichen die antigenspezifischen CD8+ zytotoxischen und CD4+ T-Helferzellen, die beide dem adaptiven Immunsystem angehören, und die natürlichen Killerzellen (NK), die als Mitglieder der angeborenen Immunabwehr Zielzellen ohne vorherige antigenspezifische Stimulation lysieren, beteiligt.

T-Zellen und tumorspezifische Immunantworten

CD8+ zytotoxische T-Zellen (CTLs) und CD4+ T-Helferzellen erkennen Antigene in Form kurzer Bruchstücke (Peptide), die im Rahmen des proteasomalen bzw. lysosomalen Abbaus zelleigener bzw. endo-/phagozytierter Proteine fortlaufend in der Zelle gebildet und auf Gewebeverträglichkeits- oder Transplantationsantigenen (allgemein MHC genannt, beim M

G. Multhoff, U.S. Gaipl und G. Niedermann haben gleichermaßen zur Arbeit beigetragen.