Medizinische Klinik

, Volume 96, Issue 11, pp 670–675

Künstliche Süßstoffe – Haben sie ein kanzerogenes Potential?

  • Martin R. Weihrauch
  • Volker Diehl
  • Heribert Bohlen
ÜBERSICHT

DOI: 10.1007/PL00002158

Cite this article as:
Weihrauch, M., Diehl, V. & Bohlen, H. Med Klin (2001) 96: 670. doi:10.1007/PL00002158

Zusammenfassung

Hintergrund: Künstliche Süßstoffe haben in den letzten 20 Jahren eine rasante Entwicklung durchgemacht und werden heutzutage einer breiten Palette von Getränken, Speisen, Medikamenten und Hygieneartikeln beigefügt. Seit ihrer Einführung sind in den Medien immer wieder Meldungen über mögliche Krebsrisiken zu vernehmen, die zu einer Verunsicherung der Bevölkerung führen. Man kann davon ausgehen, dass heutzutage jeder Bürger der westlichen Länder künstliche Süßstoffe, wenn auch teilweise unbewusst, verwendet. Eine mögliche krebserregende Wirkung dieser Substanzen hätte daher Auswirkungen auf die Bevölkerungsgesundheit.

Studien: Die Arbeit gibt eine Übersicht zu den wichtigsten publizierten Studien, die das kanzerogene Potential von künstlichen Süßstoffen untersuchen.

Schlüsselwörter: Süßstoffe Saccharin Cyclamat Aspartam 

Abstract

Background: Artificial sweeteners have rapidly evolved over the last 20 years and are added to a broad variety of food, drinks, drugs, and hygiene products. Since their introduction, especially mass media have reported about potential cancer risk, which has attributed to undermine the people's sense of security. It can be assumed that every citizen of the western countries is using artificial sweeteners – knowingly or not. A cancer-inducing activity of one of these substances would mean a health risk to an entire population.

Studies: This article gives an overview about the most important publications dealing with the cancerogenic potential of artificial sweeteners.

Key Words: Sweeteners Saccharin Cyclamate Aspartame 

Copyright information

© Urban & Vogel München 2001

Authors and Affiliations

  • Martin R. Weihrauch
  • Volker Diehl
  • Heribert Bohlen
    • 1
  1. 1.Klinik I für Innere Medizin, Universität zu KölnDE