Umweltwissenschaften und Schadstoff-Forschung

, 6:145

Biomonitoring—Quo Vadis

  • Bernd Markert
Diskussionsbeiträge

DOI: 10.1007/BF02937693

Cite this article as:
Markert, B. UWSF - Z Umweltchem Ökotox (1994) 6: 145. doi:10.1007/BF02937693

Zusammenfassung

Ziele, Grenzen und Möglichkeiten des Biomonitorings werden aufgezeigt. Der Beitrag hinterfragt zunächst die Ursachen der raschen Entwicklung des Biomonitorings die 1. in der Verbesserung der analytischen Voraussetzungen durch die Instrumentelle Analytik liegen, und 2. in den Vorteilen, die Bioindikatoren im Vergleich zu analytischen Meßgeräten bieten: die flächendeckende Umweltüberwachung über große Areale, der ökosystemare Ansatz und die Möglichkeit der retrospektiven Analyse. Drei charakteristische Gesichtspunkte im Gesamtkomplex Bioindikation/Biomonitoring werden dargestellt: das Akkumulationsprinzip, die Raum-und Zeitparametrisierung des Verfahrens und der Komplexizitäts-Spezifitätszusammenhang.

Der Beitrag folgert, daß es bisher noch nicht gelang, einen Organismus zu finden, der einer echten Quantifizierung der Umweltbelastung in bezug auf Raum und Zeit standhält. Ansätze zu neuen und verwertbaren Befunden werden gefordert.

Copyright information

© Springer-Verlag 1994

Authors and Affiliations

  • Bernd Markert
    • 1
  1. 1.Lehrstuhl für UmweltverfahrenstechnikInternationales Hochschulinstitut ZittauZittau