, Volume 21, Issue 1, pp 311-326

Some preliminary experiments on the mutual influence of pains

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Zusammenfassung

Ein Schmerz A schwächt einen in deutlichem Raumabstand gegebenen gleichzeitigen Schmerz P nach Maßgabe seiner relativen Intensität. Ein scharfes, eindringliches Geräusch oder eine intensive Muskelanstrengung wirken ähnlich. P wird stärker beeinflußt, wenn A noch “neu” oder (zeitlich) “Figur” gegenüber P ist. All dies deutet auf die “Dringlichkeit” von A als entscheidenden Faktor. Die Druckkomponente von P wird, wenn überhaupt, weniger beeinflußt als die Schmerzkomponente.

Weder Ablenkung der “Aufmerksamkeit” noch “Kontrast” (beides im üblichen Sinn) sind verantwortlich zu machen, und da kein Wettbewerb um die gleiche Bahn in Frage kommt, liegt auch nicht “Maskierung” (neurologisch verstanden) vor. Die Anzeichen sprechen für eine Veränderung zentraler Empfindlichkeit als Folge einer Verlagerung des Dringlichkeitszentrums.

With 6 figures in the text.
The experiments are “preliminary” largely because of the rather crude method. I decided to publish them as I think them good enough to suggest other and better ones. — I wish to express my thanks to Prof.F. C. Bartlett for his kind permission to work at the Cambridge Psychological Laboratory, and likewise to Mr.J. Cohen for kindly looking through the manuscript.