, Volume 30, Issue 3, pp 245-251

Interference and competitive behaviour of the aphid predators,Chrysoperla carnea andCoccinella septempunctata in the laboratory

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Abstract

Interference and competition betweenChrysoperla carnea (Stephens) andCoccinella septempunctata L. was investigated in the absence and presence of aphid prey. When larvae of similar vigour encountered each other,C. carnea larvae were superior toC. septempunctata. Otherwise the larger of 2 individuals always killed the smaller. In the absence of preyC. carnea adults were attacked by their own 2nd and 3rd instar larvae as well as by 3rd instar larvae ofC. septempunctata. In all encounters the adults ofC. septempunctata were superior. Since the eggs ofC. carnea are protected to some extent by being on egg stalks, they were less susceptible to cannibalism and predation thanC. septempunctata eggs which are deposited in batches directly on plant leaves. In the presence of prey cannibalism and predation were reduced, especially between larvae. Only eggs and 1st instar larvae were endangered. In the present experimentsC. carnea showed a slight superiority overc. septempunctata.

Zusammenfassung

Bei den räuberischen ArtenChrysoperla carnea undCoccinella septempunctata wurde das Interferenz- und Konkurrenzverhalten bei An- und Abwesenheit vonAcyrthosiphon pisum undAphis fabae als Beute untersucht.

So konnte beobachtet werden, daß beim Aufeinandertreffen zweier gleich großer Individuen vonC. carnea undC. septempunctata in der RegelC. carnea überlegen war. Ansonsten siegte immer die größere über die kleinere Larve. Die Imagines vonC. carnea wurden in den Versuchen ohne Beute von den eigenen Larven des zweiten und dritten Stadiums, aber auch vom dritten Larvenstadium vonC. septempunctata angegriffen und ausgesaugt. Die Imagines vonC. septempunctata erwiesen sich in allen Versuchen als Überlegen. Der Vergleich zwischen der Fraßaktivität gegenüber den Eiern beider Arten ergab, daß die Eier vonC. carnea durch ihre Stielchen besser geschützt waren. Sie wurden oft erst zufällig durch die Larven beider Prädatoren umgestoßen und teils nach mehrmaligem überlaufen gefressen. Dagegen waren die in Paketen abgelegten Eier vonC. septempunctata rasch gefunden und gefressen.

Alle diese Vorgänge waren bei Anwesenheit von Beutetieren reduziert, vor allem die Aktivitäten zwischen den Larvenstadien, und die Räuber entwickelten sich meist unbehelligt. Gefährdet waren in dieser Versuchsreihe die ersten Larvenstadien sowie die Eier. Insgesamt gesehen zeigteC. carnea in den Versuchen eine geringe Überlegenheit gegenüberC. septempunctata.

Paper presented at the 17th International Congress of Entomology held in August 20–26 1984 in Hamburg, F.R. Germany.