Die Vergesellschaftung von Lungentuberkulose mit Lungencarcinom

  • Willy Brokschmidt
Article

DOI: 10.1007/BF02329142

Cite this article as:
Brokschmidt, W. Beiträge zur Klinik der Tuberkulose (1935) 86: 49. doi:10.1007/BF02329142

Zusammenfassung

  1. 1.

    Es besteht kein Anlaß, einen starken Antagonismus zwischen Tuberkulose und Carcinom anzunehmen.

     
  2. 2.

    Das durch Tuberkulose veränderte Gewebe stellt keinen günstigeren Nährboden dar für die Entwicklung eines Carcinoms, als das durch irgendwelche anderen pathologischen Prozesse veränderte Gewebe.

     
  3. 3.

    Die Tuberkulose kann nicht als präcarcinomatöse Erkrankung aufgefaßt werden.

     
  4. 4.

    Die Tuberkulose ist wohl fähig eine gewisse Krebsdisposition zu schaffen bzw. zu erhöhen.

     
  5. 5.

    Die Tuberkulose ist fähig, wie alle pathologischen Veränderungen, die von regeneratorischen Prozessen begleitet oder abgelöst werden, den Boden für die Geschwulstentstehung abzugeben (Fall 1).

     

Copyright information

© Verlag von Julius Springer 1935

Authors and Affiliations

  • Willy Brokschmidt
    • 1
  1. 1.Inneren Abteilung des Städtischen Krankenhauses Frankfurt a. M.-SachsenhausenFrankfurt a. MDeutschland

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