, Volume 48, Issue 1 Supplement, pp 87-98

Fertility of red deer in relation to area, age, body mass, and mandible length

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Summary

We examined variation in fertility rates of red deer (Cervus elaphus) in five areas that cover a range of habitats in Belgium: Hautes Fagnes (3), middle of Ardenne (1) and Famenne (1).

In all areas, the majority of females ovulated for the first time as yearlings. The fertility rate (percentage of females ovulating) of yearlings varied from 0.48 to 0.91 between areas. The proportion of ovulating females 2-to-7-year-old exceeded 0.99 in all areas. The fertility rate decreased from 0.94 to 0.86 in 8-to-11-year-old females and fell to 0.50 in 12-year olds.

We developed logistic model to assess how age, body mass, mandible length, and area were linked to fertility in different age-classes.

In yearlings, mandible length, body mass and area variations were all significandy related to fertility when fitted individually. However, body mass explained the best the variation in fertility.

In the 1-to-7-year-old females, mandible length, body mass, age, and area variations were all significant when fitted individually to fertility. Mandible length was the most significant variable, but adding body mass in the model improved the fit significantly.

Although we observed significant between-area variations in fertility rate of yearlings, adding area in the logistic model did not improve the fits. This suggests that the fertility-mass relationship is the same between the five areas and that variation in fertility between areas reflects essentially between-area variations in mandible length and body mass.

Zusammenfassung

Wir untersuchten die Variation der Fruchtbarkeitsraten der Rothirsche (Cervus elaphus) in fünf Gebieten die sich in Belgien über eine Reihe von Lebensräumen erstrecken (Hautes Fagnes (3), Zentral Ardennen (1), und Famenne (1). In allen Gebieten hatten die meisten Weibchen als Jährlinge den ersten Eisprung. Die Fruchtbarkeitsrate (Prozent der Weibchen mit Eisprung) der Jährlinge schwankte von 0,48 bis 0,91 zwischen den verschiedenen Gebieten. Der Anteil der 2–7 jährige Weibchen mit Eisprung übertraf 0,99 in allen Gebieten. Die Fruchtbarkeitsrate nahm ab von 0,94 auf 0,86 bei den 8–11 jährigen Weibchen und fiel bis auf 0,50 bei den 12 jährigen Weibchen.

Wir entwickelten ein logistisches Model um die Einflüsse von Alter, Körpermasse, Unterkieferlänge, und Gebiet auf die Fruchtbarkeitstate der verschiedenen Altersklassen zu ermitteln.

Bei Jährlinge waren Unterschiede im Gebiet, in Unterkieferlänge und Körpermasse signifikant mit der Fruchtbarkeitsrate verbunden wenn jedes einzelner Faktor angepasst wurde. Die Körpermasse war aber der Hauptfaktor in der Erklärung der Variation der Fruchtbarkeitsrate. Bei den 1–7 jährigen Weibchen waren Variationen der Unterkieferlänge, Körpermasse und Gebiet alle signifikant wenn sie einzeln der Fruchtbarkeitsrate angepasst wurden. Der Faktor Unterkieferlänge war am meisten signifikant, aber zusammen mit dem Faktor Körpermasse passte er noch besser ins Modell. Obwohl wir signifikante Variationen der Fruchtbarkeitsrate der Jährlinge in verschiedenen Gebieten beobachten konnten, hat die Ergänzung des Faktors Gebiet zu dem logistischen Model die Passform nicht signifikant verbessert. Das weist darauf hin, dass die Relation Fruchtbarkeit — Körpermasse gleich ist zwischen den fünf Gebieten, und dass die Veränderung der Fruchtbarkeit zwischen den Gebieten hauptsächlich die Unterschiede in der Unterkieferlänge und der Körpermasse zwischen den Gebieten wiederspicgelt.