Langenbecks Archiv für klinische Chirurgie

, Volume 274, Issue 6, pp 534–537

Chemischer Nachweis des Blutspiegels und der Urinausscheidung von d-Tubocurarinchlorid

Authors

  • K. Dietmann
    • Chirurgischen Universitätsklinik Bonn
Article

DOI: 10.1007/BF01398947

Cite this article as:
Dietmann, K. Arch. f. klin. Chir (1953) 274: 534. doi:10.1007/BF01398947
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Zusammenfassung

Der bisher exakteste biologische Nachweis von d-TC (nachMahfouz) erschien uns zu schwierig und zeitraubend für grundlegende Untersuchung über den Blutspiegel und die Ausscheidung nach d-TC-Applikation. Gemeinsam mitJunghanns wurde ein qualitativ chemischer Nachweis des d-TC durch Fällung mit KJ·HgJ2 und anschließender Nephelometrie im eiweißfreien Blut oder Harn erarbeitet. In Übereinstimmung mit früheren Untersuchern konnte der Blutspiegel weder zur Dosis je Kilogramm Körpergewicht, noch zum Grad oder zur Dauer der Lähmung in ein Verhältnis gebracht werden. Im Harn werden innerhalb 9 Std 20–40% ausgeschieden. Offenbar erfolgt die Ausscheidung ohne Zusammenhang zwischen Lähmungsgrad—und Dauer, d. h., die d-TC-Wirkung ist im wesentlichen unabhängig von der Nierenfunktion.

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© Springer-Verlag 1953