Zeitschrift für Physik

, Volume 66, Issue 5, pp 289–306

Künstliche Erregung von Kern-γ-Strahlen

  • W. Bothe
  • H. Becker
Article

DOI: 10.1007/BF01390908

Cite this article as:
Bothe, W. & Becker, H. Z. Physik (1930) 66: 289. doi:10.1007/BF01390908

Zusammenfassung

Eine Reihe von Elementen und Verbindungen wurden mit denα-Strahlen eines starken Poloniumpräparats bombardiert und auf sekundäreγ-Strahlen untersucht. Bei Li, Be, B, F, Mg und Al konnte eineγ-Strahlung nachgewiesen werden; die Ausbeuten sind ähnlich wie bei der Atomzertrümmerung (Ziffer 1 bis 5). Die Absorbierbarkeit der B- und Be-Strahlung wurde von der Größenordnung der härtesten radioaktivenγ-Strahlen befunden (Ziffer 6). Die von Slater angegebene harte Sekundärstrahlung des Bleis konnte nicht beobachtet werden (Ziffer 7). Der ungefähre Verlauf der Anregungsfunktion der Be-Strahlung wurde festgelegt (Ziffer 8). Eine deutliche Abhängigkeit der Härte der BeStrahlung von derα-Energie konnte nicht gefunden werden (Ziffer 9). Die B-Strahlung erwies sich als nicht merklich anisotrop (Ziffer 10). Die Entstehungsmöglichkeiten und der Zusammenhang zwischenγ-Strahlung und Atomzertrümmerung werden an Hand des Gamowschen Kernmodells diskutiert (Ziffer 11).

Copyright information

© Springer-Verlag 1930

Authors and Affiliations

  • W. Bothe
    • 1
  • H. Becker
    • 1
  1. 1.Charlottenburg