, Volume 23, Issue 1, pp 388-410

Über den Einfluß der Deformierbarkeit der Ionen auf optische und chemische Konstanten. I

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Zusammenfassung

Unter der Deformierbarkeit α eines Atoms oder Ions verstehen wir den Betrag des elektrischen Momentes, den eg im Felde 1 annimmt. — Der Wert von α läßt sich aus den Rydberg und Ritz-Korrektionen der Serienspektra ableiten. Man erhält dabei ver-schiedene Werte, je nachdem man die azimutale Quantenzahl k ganz- oder halbzahlig annimmt. Die so erhaltenen α-Werte ge-nügen mit beträchtlicher Genauigkeit dem Gesetze α=C Zeff. −3, wo die zur Bestimmung von Zeff. benutzte Abschirmungszahl un-gefähr mit der für die Röntgenterme gültigen übereinstimmt. Die Einordnung der aus der Atomrefraktion bestimmten α-Werte der Edelgase in dieses Gesetz führt dazu, daß k halbzahlig gewählt werden muß. Unter Heranziehung der Refraktion der Salze läßt sich dann eine vollständige Tabelle der α-Werte aller edelgasähnlichen Ionen aufstellen; mit Hilfe dieser Zahlen wird die Sublimationswärme der Alkalihaloide in guter Übereinstimmung mit der Beobachtung berechnet; die wichtigsten Eigenschaften der Salzmolekel lassen sich dann numerisch vorhersagen.

Der wesentliche Inhalt dieser Arbeit und von Teilen der folgenden wurde auf der Sitzung des Ganvereins Niedersachsen der Deutschen Physikalischen Gesellschaft in Braunschweig am 9. Februar vorgetragen.