Über Entstehung und Bedeutung intraarterieller Fremd-körperembolien der kindlichen Lunge

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Zusammenfassung

  1. 210 Kinderlungen im Alter bis zu 8 Jahren wurden auf die Anwesenheit von Fremdkörpern in der Lungenstrombahn untersucht. Bei 150 Fällen, deren Gemeinsamkeit lediglich darin bestand, daß sie zu irgendeinem Zeitpunkt und aus irgendeinem Anlaß eine Injektion von einem Arzt erhalten hatten, konnten in 19 Fällen, also bei 12,67% der Behandelten, der Nachweis intraarterieller Fremdkörper erbracht werden.

  2. Herkunft und Schicksal dieser Fremdkörper wird unter Berücksichtigung aller Begleitumstände beschrieben und eine Brücke zu den tierexperimentellen Untersuchungen anderer Untersucher zu schlagen versucht.

  3. Es wird der Vermutung Ausdruck gegeben, daß, abgesehen von einigen Extremfällen mit weiteren komplizierenden Momenten, die Lungenstrombahn primär kaum wesentlich beeinträchtigt wird, daß aber möglicherweise auf dem Wege über eine herdförmig rezidivierende Fibrose des Interstitiums eine Beeinträchtigung der Lungenfunktion und damit eine sekundäre Beteiligung der Gefäße resultiert.