Über seltenere Ganglienzellformen der Grosshirnrinde

  • Adolf Juba
Article

DOI: 10.1007/BF00587425

Cite this article as:
Juba, A. Z.Zellforsch (1934) 21: 441. doi:10.1007/BF00587425

Zusammenfassung

  1. 1.

    Die Silberimprägnation vonde Crinis ist eine leicht ausführbare, verläßliche Methode, wodurch die verschiedenen Ganglienzellformen der Rinde schön dargestellt werden können. Das Verfahren ist für zytoarchitektonische Studien besonders geeignet.

     
  2. 2.

    Die horizontal gestellten spindelförmigen Zellen, die Gabel-, Umfassungspyramiden-, Zirkelzellen sind keine Spezialzellen. Jedenfalls sind die Ganglienzellen von ungewohnter Form (Gabel-, Umfassungspyramidenzellen, Pyramidenzellen mit schiefgestelltem Zelleib) als normale Rindenbestandteile anzusehen.

     
  3. 3.

    Bei der Feststellung einer Entwicklungsanomalie ist das Vorhandensein dieser normalerweise anzutreffenden Ganglienzellen, welche aber eine seltenere Form haben, immer in Betracht zu ziehen.

     

Copyright information

© Springer-Verlag 1934

Authors and Affiliations

  • Adolf Juba
    • 1
  1. 1.Hirnhistologischen Abteilung der Psych.-Neur. Universitätsklinik zu BudapestUngarn

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