Zeitschrift für Kinderheilkunde

, Volume 82, Issue 6, pp 595–603

Fäkale Dysbiose im Säuglingsalter

  • H. Haenel
  • E. F. Schmidt
  • G. Feldheim
Article

DOI: 10.1007/BF00444718

Cite this article as:
Haenel, H., Schmidt, E.F. & Feldheim, G. Z. Kinder-Heilk. (1959) 82: 595. doi:10.1007/BF00444718

Zusammenfassung

Untersuchungen zur Definition der Dysbiose im Säuglingsalter führten zu eindrucksvollen Zusammenhängen zwischen dem gesundheitlichen Status eines Säuglings und seiner Fäkalflora. Mit Hilfe kultureller, quantitativer Selektivierungsmethoden konnte in den Faeces von rekonvaleszenten, von schlecht gedeihenden oder unter banalen Infekten stehenden Säuglingen ein Verschwinden oder Zurücktreten der Bifidusgruppe und ein Vorherrschen aerob wachsender Keime (Streptokokken, Lactobazillen) beobachtet werden. Putride Keime, Coli, Staphylokokken, Pilze und Proteus sowie die makroskopische Beschaffenheit der Faeces waren von der Dysbiose nicht oder nicht wesentlich betroffen.

Copyright information

© Springer-Verlag 1959

Authors and Affiliations

  • H. Haenel
    • 1
    • 2
    • 3
  • E. F. Schmidt
    • 1
    • 2
    • 3
  • G. Feldheim
    • 1
    • 2
    • 3
  1. 1.Institut für Ernährung, Bereich Biologie der ErnährungPotsdam-RehbrückeDeutschland
  2. 2.Deutschen Akademie der Wissenschaften zu BerlinBerlin-BuchDeutschland
  3. 3.Kinderkrankenhaus des Hufeland-KrankenhausesBerlin-BuchDeutschland

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