Zeitschrift für Kinderheilkunde

, Volume 73, Issue 1, pp 82–92

Lichtüberempfindlichkeit und Porphyrinämie

  • Wilhelm Kosenow
  • Alfred Treibs
Article

DOI: 10.1007/BF00438257

Cite this article as:
Kosenow, W. & Treibs, A. Z. Kinder-Heilk. (1953) 73: 82. doi:10.1007/BF00438257

Zusammenfassung

Bei einer 12jährigen Patientin mit rezidivierender Lichtüberempfindlichkeit, die vorwiegend mit Hauterscheinungen im Sinne eines leichten Hydroa aestivale ablief, wurden Zeichen einer Porphyrinstoffwechselstörung festgestellt. Es fand sich—neben einer großen Anzahl primär fluorescierender roter Blutzellen—im Serum ein eigenartiger, bisher im Blut anscheinend nicht beschriebener Porphyrin-Metall-Komplex, dessen Natur noch nicht sicher aufgeklärt werden konnte. Der klinischdiagnostische Wert und die Erklärungsmöglichkeiten dieser Symptome werden an Hand ähnlicher Beobachtungen aus der Literatur kritisch besprochen. Dabei verdient das fehlen sowohl einer stärkeren Anämie als auch einer Porphyrinurie besondere Beachtung.

Copyright information

© Springer-Verlag 1953

Authors and Affiliations

  • Wilhelm Kosenow
    • 1
    • 2
  • Alfred Treibs
    • 1
    • 2
  1. 1.Kinderklinik der Westfälischen Wilhelms-Universität MünsterMünchenDeutschland
  2. 2.dem Organisch-Chemischen Institut der Technischen Hochschule MünchenMünchenDeutschland

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