Indomethacin-induced delayed fracture healing

  • Einar Sudmann
  • Tore Hagen
Article

DOI: 10.1007/BF00415452

Cite this article as:
Sudmann, E. & Hagen, T. Arch orthop Unfall-Chir (1976) 85: 151. doi:10.1007/BF00415452

Summary

A patient with an ankle joint fracture-dislocation was preoperatively treated with indomethacin. As in previous animal experiments, indomethacin was found to have an inhibitory effect on bone formation. It is suggested that indomethacin should be used with caution if periosteal fracture healing is anticipated.

Zusammenfassung

Die Autoren haben einen Patienten mit einer Knöchelfraktur mit Syndesmosensprengung bei Ulceration und anschließender Infektion des Ulcus Indomethacin über 9 Wochen gegeben, um die Frakturheilung zu verzögern. Anschließend wurde eine operative stabile Osteosynthese durchgeführt.

Die histologische Untersuchung des während der nach 9 Wochen nach dem Unfall entnommenen Callusgewebes zeigte verminderte Osteoblastenaktivität. Es bestand lediglich eine fibröse Verbindung zwischen den Knochenenden.

Die Autoren empfehlen daher
  1. 1.

    mit der Gabe von Indomethacin bei Frakturen vorsichtig zu sein,

     
  2. 2.

    Auf Wunsch durch Indomethacin bedingte Frakturverzögerung zu erzielen, um anschließend doch noch eine genaue Reposition durchführen zu können. Die Knochenregeneration sollte dann jedoch durch einen Knochenspan angeregt werden.

     

Copyright information

© J. F. Bergmann-Verlag 1976

Authors and Affiliations

  • Einar Sudmann
    • 1
  • Tore Hagen
    • 1
  1. 1.Institutes of Clinical Medicine and Medical BiologyUniversity of TromsøTromsøNorway

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