, Volume 11, Issue 4, pp 419-433

Compulsive buying: Concept and measurement

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Abstract

This article investigates the probable causes of compulsive buying, proposes a conceptual framework to explain the phenomenon, and develops an appropriate measuring scale. The results of the analysis testify to the reliability and validity of the scale which was administered to 76 consumers.

Zusammenfassung

Der Beitrag behandelt zwanghaftes Kaufverhalten als einen besonderen Verhaltenstyp, der aus dem Zusammenwirken dreier Kräfte erklärt wird, nämlich erstens einer starken emotionalen Aktivierung, zweitens einer hohen kognitiven Kontrolle und drittens einer hohen Reaktivität. Der wichtigste Unterschied zwischen zwanghaftem und impulsivem Kaufverhalten wird in den kognitiven Vorgängen gesehen, die eine Person dazu führen, die Wiedererlangung des affektiven Gleichgewichtes mit einem Kaufakt zu assoziieren. Genauere Unterschiede zwischen verschiedenen Kaufverhaltenstypen bietet Figur 1. Die Zusammenhänge, die zur Entstehung von zwanghaftem Kaufverhalten führen, werden in Figur 2 gezeigt. Aus diesen Zusammenhängen ergeben sich drei Hypothesen, die empirisch geprüft werden:

1. Der zwanghafte Käufer ist im allgemeinen in höherem Maße ängstlich als ein durchschnittlicher Käufer. 2. Der zwanghafte Käufer hat tendenziell ein schwächeres Selbstbewußtsein. 3. Der zwanghafte Verbraucher hat häufiger ein Elternteil mit mißbräuchlichem Verbraucherverhalten.

Zur Prüfung dieser Hypothesen wird eine Skala entwickelt, die in Tabelle I beschrieben ist und deren Reliabilität und Validität sich als befriedigend erweist. Außerdem dürfte sie eindimensional sein. Die Daten, die von 38 zwanghaften Käufern und einer gleichgroßen Zahl von durchschnittlichen Käufern stammen, stützen die erste und die dritte Hypothese, die zweite Hypothese konnte nicht bestätigt werden.

Gilles Valence and Alain d'Astous are Professors of Marketing, and Louis Fortier a graduate student, at the University of Sherbrooke, Sherbrooke, Québec J1K 2R1, Canada. The authors would like to thank Mr. Claude Sevigny (A.C.E.F. Estrie) and Mr. Claude Boucher (C.L.S.C. SOC), as well as Mrs. Monique Croteau, for graciously helping to track down compulsive buyers.
This paper was first presented at the XVIIth Annual Conference of the European Marketing Academy, Bradford, England, April 5–8, 1988. A French version of the paper will be published in Recherches et applications en Marketing.