Archiv für Psychiatrie und Nervenkrankheiten

, Volume 194, Issue 4, pp 396–414

„Kongophile Angiopathie“ und „senile Plaques“ bei greisen Hunden

Authors

  • A. v. Braunmühl
    • Nervenkrankenhaus Haar b. München
Article

DOI: 10.1007/BF00350248

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v. Braunmühl, A. Archiv für Psychiatrie und Zeitschrift Neurologie (1956) 194: 396. doi:10.1007/BF00350248

Zusammenfassung

Bei einer Serie von 20 senilen Hunden konnte bei 6 Tieren eine „kongophile Angiopathie“ der Meningealund Gehirngefäße aufgezeigt werden, die der beim alternden und altersentarteten Menschen beobachteten vollkommen gleicht.

Erstmals gelang bei sehr alten Hunden — und somit in der Tierreihe überhaupt — der eindeutige Nachweis seniler Plaques in ihrer amorphen Form.

Die biologischen Prinzipien des alternden Menschenund Tiergehirns liegen, wie das Beispiel der senilen Hunde klar zeigt, grundsätzlich auf einer Ebene: Es handelt sich physikalisch um fortschreitende Synäresis mit ihren primären und sekundären Auswirkungen am Gewebe, wobei über den Chemismus selbst nichts ausgesagt werden kann.

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