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Archiv für Psychiatrie und Nervenkrankheiten

, Volume 194, Issue 4, pp 396-414

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„Kongophile Angiopathie“ und „senile Plaques“ bei greisen Hunden

  • A. v. BraunmühlAffiliated withNervenkrankenhaus Haar b. München

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Zusammenfassung

Bei einer Serie von 20 senilen Hunden konnte bei 6 Tieren eine „kongophile Angiopathie“ der Meningealund Gehirngefäße aufgezeigt werden, die der beim alternden und altersentarteten Menschen beobachteten vollkommen gleicht.

Erstmals gelang bei sehr alten Hunden — und somit in der Tierreihe überhaupt — der eindeutige Nachweis seniler Plaques in ihrer amorphen Form.

Die biologischen Prinzipien des alternden Menschenund Tiergehirns liegen, wie das Beispiel der senilen Hunde klar zeigt, grundsätzlich auf einer Ebene: Es handelt sich physikalisch um fortschreitende Synäresis mit ihren primären und sekundären Auswirkungen am Gewebe, wobei über den Chemismus selbst nichts ausgesagt werden kann.